50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Todd Howard hört bei Bethesda auf, wünscht The Elder Scrolls 6 viel Erfolg und schreibt jetzt an seiner Autobiographie »16 Times the Detail«

Riesiger Umbruch bei Bethesda! Nach 31 Jahren im Unternehmen hat »Godd Howard« jetzt seinen Rücktritt verkündet und geht in den Ruhestand. Was bedeutet das für Elder Scrolls 6?

Todd Howard zieht sich aus der aktiven Entwicklung von Elder Scrolls 6 zurück. Todd Howard zieht sich aus der aktiven Entwicklung von Elder Scrolls 6 zurück.

Ein gewaltiges Beben erschüttert heute die Gaming-Community: Völlig unerwartet hat niemand Geringeres als Todd Howard seinen Rücktritt verkündet. Die 55-jährige Entwicklerlegende will sich vollständig aus der Spieleentwicklung zurückziehen und stattdessen an ihrer Autobiografie schreiben: 16 Times the Detail.

Die Nachricht reißt ein unterdurchschnittlich großes, lederjackenförmiges Loch in die Gaming-Landschaft. Seit Jahrzehnten zählt Todd Howard zu den bekanntesten Gesichtern und ist aufgrund zahlreicher Auftritte bei E3 oder in Entwickler-Interviews für haufenweise legendäre Zitate bekannt. Godd Howard gilt schon lange als eines der größten Memes in der Community und war für viele untrennbar mit Bethesda verbunden.

Als Produzent und Game Director hinter liebgewonnenen Spielen wie Morrowind, Oblivion, Fallout 3, Skyrim, Skyrim, Skyrim, Skyrim oder Skyrim hatte er einen großen Anteil am finanziellen Erfolg von Bethesda. Mit Spielen wie Fallout 76 oder Starfield wollte Todd, wie er jetzt sagt, ganz bewusst seinen Ruhm wieder ein wenig dämpfen.

»Die Leute haben mich als eine Art Nerd-Gott gesehen. Dabei bin ich eher so eine Art Nerd-Gebrauchtwagenverkäufer.«

Video starten 23:50 Fallout 76-Interview mit Todd Howard - »Nicht so ein krasser Umbruch wie bei Fallout 3«

»Seht ihr den Ruhestand dort? Da kann ich hinlaufen«

Mit dem Weggang von Todd Howard bricht Bethesda natürlich recht unerwartet eine Säule weg, auf der das Studio seit vielen Jahren ruht. Es ist schon die zweite große Personalie innerhalb von zwei Jahren, auf die Bethesda in Zukunft verzichten muss. Zuletzt räumte Ende 2023 bereits mit Pete Hines ein weiterer langjähriger Bethesda-Verantwortlicher seinen Posten.

Auch bei Bethesdas Mutterfirma Microsoft kam es zuletzt zu großen Umstrukturierungen. So gab etwa unerwartet erst Anfang des Jahres der Xbox-Chef Phil Spencer seinen Job auf. Auch dass Peter Molyneux bald sein letztes Spiel veröffentlicht, hat Howard wohl getroffen, für den Molyneux immer ein großes Vorbild war. Vor allem im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

Insbesondere der Weggang von Pete Hines scheint Howard jedoch ernsthaft nachdenklich gestimmt zu haben. So schreibt Howard in einem emotionalen Statement zum Abgang:

»Alles fing mit meinem Besuch bei Pete an. Ich wollte bei dem alten Knaben eigentlich nur kurz vorbeischauen und ein paar Partien Schach spielen. Außerdem hatte ich in den letzten Wochen eine neue Version von Skyrim im Kopf, die auf Petes Staubsaugerroboter laufen sollte. Das wollte ich ausprobieren. Auf jeden Fall schien Pete seinen Ruhestand wirklich zu genießen.

Wir haben zusammen in seinem Pool gesessen und seine Frau hat mir einen Bahama Mama gebracht, für den ich sogar diesen einen Bug in Fallout 4 endlich gepatcht hätte. Das war schon wirklich gut.

Möglicherweise lag es an meinem Schwips, dass mir Pete das Schach-Match ausreden und mich von einer Partie Magic überzeugen konnte. Nachdem er mich gnadenlos vernichtet hatte, meinte Pete, dass er jetzt viel mehr Zeit fürs Deckbuilding hätte und gerade ein Mono-Black-Deck mit Korlash als Commander plant. Später waren wir in seinem Welpenzimmer, und einer der 22 Flauschbälle hat an meinem großen Zeh geschleckt. Das hat gekitzelt und war lustig. Da wusste ich dann, dass ich nicht warten kann, bis Elder Scrolls 6 in 14 Jah... äh, ich meine bald erscheint.«

Doch es war nicht nur die Hoffnung auf einen frühen und verdienten Ruhestand. Auch die aktuellen Entwicklungen in der Branche haben Todd laut seinem Statement gezeigt, dass es so langsam an der Zeit für ihn ist.

»Ich habe diese ganze DLSS-5-Präsentation gesehen und war danach schockiert. Also wirklich schockiert. Dass die Leute da schon wieder so drauf rumgehackt haben, das fand ich sehr schade. Ich habe aber auch erkannt, dass es Zeit für die nächste Generation an Entwicklern ist, um leblose Uncanny-Valley-NPCs mit ausdruckslosen Gesichtern und unheimlichem Sprachrhythmus unter die Leute zu bringen. Das klappt jetzt mit den ganzen KI-Technologien einfach viel besser als noch vor 20 Jahren.«

It just works

Die Freunde und Kollegen bei Bethesda selbst haben dem scheidenden Executive Producer zum Abschied ein herzerwärmendes Video gewidmet, in dem einige seiner größten Errungenschaften zelebriert werden:

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Auch in den sozialen Medien drücken die Fans in zahllosen Nachrichten aus, was Todd Howard ihnen bedeutet und wie sehr seine Spiele ihr ganzes Leben geprägt haben. So schreibt etwa der User AlDUHin auf X:

»Fürchtet euch nicht vor einem Mann, der 10.000 Spiele veröffentlicht. Fürchtet euch vor einem Mann, der 10.000 Mal ein Spiel veröffentlicht. Danke für alles, Todd!«

Allerdings scheint der Ruhestand von Todd Howard auch für Verwirrung zu sorgen. Insbesondere die Geschäftsleitung von Microsoft Gaming wurde vom Schritt wohl überrascht und sucht derzeit noch nach einer Nachfolgelösung. In einem Statement sagt die noch neue Xbox-Chefin Asha Sharma zu Howards Abgang:

Ja, Todd ist anscheinend weg. Wir wussten davon bisher nichts. Wir haben an seinem Platz heute nur seine Lederjacke gefunden. Scheinbar kommt er nicht wieder. Als ich ihn letzte Woche gefragt habe, wie gut Elder Scrolls 6 vorankommt, meinte er noch: ›It just works‹. Seitdem hab ich nichts mehr von ihm gehört.

Wie geht es jetzt mit Elder Scrolls 6 weiter?

Eigentlich hatte Todd Howard mal angedeutet, vor dem Release von The Elder Scrolls 6 nicht in den Ruhestand zu gehen. Da dies nun doch passiert, sind die Fans nervös. Viele glauben, dass die Entwicklung langsamer voranschreitet als gedacht, und dass Todd lieber jetzt einen Schlusstrich zieht, bevor er zu den Graubärten zählt.

Zu Elder Scrolls 6 selbst hat Todd Howard ebenfalls nicht viel mehr zu sagen:

Ich wünsche dem restlichen Team auf jeden Fall viel Erfolg. Sie werden ja noch eine Weile daran schrauben können. Ich hatte noch ein Design-Dokument hinterlassen, als grobe Orientierung. Viel mehr als das kann ich nicht tun. Der Rest liegt in ihren fähigen Händen!

Einige der von Howard hinterlassenen Vorschläge auf besagtem Design-Dokument sind inzwischen auch online geleakt. Viel zu erkennen war nicht, jedoch ein paar Stichworte, die uns mehr über Elder Scrolls 6 verraten können:

  • 32 times the detail
  • DLSS 6
  • Creation Engine 4
  • Sweetcakes!
  • Chess-Club
  • Bahama Mama
  • 2040?
  • Radiant AI AI
  • Todd-Mod
  • Fallout 5

Damit verabschiedet sich Todd Howard und reitet in den Sonnenuntergang. Wir wünschen ihm auf jeden Fall viel Erfolg für seinen nächsten Lebensabschnitt und vielleicht hören wir ja nochmal von Todd Howard, wenn das nächste Elder Scrolls oder zumindest die nächste Staffel der Fallout-Serie erscheint. Fest steht natürlich vor allem eine Sache: Am Ende des Tages hat Todd Howard stets zuletzt gelacht.

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